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    Alle Personen in Assassin's Creed Valhalla


    Quelle: Presse-Extranet


    Auf dieser Seite sind alle 78 Nebencharaktere* aufgelistet, welche in Assassin's Creed Valhalla vorkommen. Das Spiel enthält RPG-Elemente. Deshalb kann es sich bei den unten aufgelisteten Personen vereinzelt auch um Gegner handeln, je nachdem welche Entscheidung im Spiel getroffen wurde. Eine Beschreibung zum/r Protagonisten/in Eivor findet ihr hier separat.



    Inhaltsverzeichnis
    1. Alle Charaktere in Assassin's Creed Valhalla: Norwegen und Englaland
    Im Detail (alphabetisch sortiert):
    Acha | Die Äbtissin, Ælfgar | Than von Lincolnshire, Ælfred | König von Wessex, Alfida, Angharad | Herrin der Britonen,
    Basim Ibn Ishaq, Birna, Birstan | Aldermann von Essex, Brodir und Broder, Burgred | König von Mercia,
    Ceolbert, Ceolwulf II., Cynebert | Abt von Kent, Cynon | Aldermann Gloucestershires, Dag,
    Eadwyn | Herrin von Oxfordshire, Erke, Estrid, Faravid, Finn | Der dänische Statthalter, Fulke,
    Galin, Geadric | Than von Oxfordshire, Godwin | Greve von Winchester, Gudrum, Gunnar,
    Halfdan, Harald | König von Norwegen, Haytham, Heming, Herefrith | Bischof von Lincoln, Hjör, Hrolf, Hunwald | von Lincolnshire,
    Ivar und Ubba, Kjötvi | Der Grausame, Leofrith, Lif, Ljufvina Bjarmasdottir,
    Modron, Oswald, Ragnar Lodbroks verlorene Drengir, Randvi, Rhodri | König der Britonen, Rued,
    Sigurd Styrbjörnsson, Soma, Stowe, Styrbjörn | König von Fornberg,
    Tewdwr, Tryggvi, Valdis, Valka | Die Seherin, Vili


    2. Alle Charaktere in Assassin's Creed Valhalla: Asgard und Jötunheim
    Im Detail (alphabetisch sortiert):
    Angrboda, Der Baumeister, Fenrir, Freyja, Gunnlöd,
    Hyrrokkin, Invaldi, Loki, Odin, Ratatösk, Suttung, Thor, Tyr


    3. Alle Charaktere im Assassin's Creed Valhalla DLC "Zorn der Druiden"
    Im Detail (alphabetisch sortiert):
    Azar, Balar, Barid mac Imair, Ciara ingen Medba, Deirdre na Linni,
    Eogan mac Carthaigh, Flann Sinna, Sigfröd



    1. Alle Charaktere in Assassin's Creed Valhalla: Norwegen und Englaland



    Sigurd Styrbjörnsson

    Wohin Sigurd Styrbjörnsson führt, dorthin folgt man ihm. Eivors Adoptivbruder ist stark, furchtlos und charismatisch. Er könnte durch die stinkenden, giftigen Flüsse Helheims segeln und daraus eine Geschichte machen, die jeden abenteuerlustigen Wikinger um einen Platz auf seinem Schiff streiten ließe.

    Außerdem ist jedem, der ihn gut genug kennt, klar, dass Sigurd vielleicht etwas zu sehr geneigt ist, die Heldengeschichten über sich selbst zu glauben.









    Basim Ibn Ishaq

    Ein erster, typischer Eindruck von Basim ist eine Mischung aus Gefahr und Faszination. Bald darauf denkt man vielleicht, er würde immer mehrere Züge vorausdenken. Aber wahrscheinlich spielt er sogar ein völlig anderes Spiel.

    Basim traf Sigurd Styrbjörnsson am selben Tag, als er einen Auftrag für eine wichtige Figur in dessen Heimat erhielt. Er wusste, die Götter meinten es gut mit ihm. Welche Götter das im Detail waren, war ihm egal.

    So geheimnisvoll und abgeklärt wie die schattenhafte Bruderschaft, die er vertritt, verfolgt Basim ein Ziel, das selbst seinem Schützlich Haytham unbekannt ist, auch wenn dieser ihm näher steht als irgendeine andere lebende Person.





    Ælfred | König von Wessex

    Der jüngste Sohn Æthelwulfs, des Königs von Wessex (altenglisch: Westseaxe) bis 858 u. Z.

    Als Kind ging Ælfred mit seinem Vater auf Pilgerfahrt nach Rom, wo er von Papst Leo IV. gesegnet wurde. Der Pontifex schilderte dem Jungen seinen Sieg über die Sarazenen in der Seeschlacht von Ostia. Die Pracht und Erhabenheit der römischen Kirche hinterließen einen bleibenden Eindruck im jungen Ælfred. Angesichts seiner fünf älteren Brüder rechnete Ælfred nicht damit, je König zu werden, und so widmete er sich dem Studium. Ein lebenslanges Interesse am Lernen nahm seinen Anfang.

    Als Westseaxe das Ziel von Raubzügen der Wikinger wurde, kämpfte Ælfred an der Seite seines Bruders Æthelred, nun König, und erwies sich als höchst fähiger Heerführer. Die legendären Schlachten von Reading, Ashdown, Wilton und andere folgten. Nachdem Æthelred an den Wunden, die ihm in der Schlacht von Meretun zugefügt worden waren, verstarb, erbte Ælfred den Thron.

    Schließlich wurde er aufgrund seiner heldenhaften Verteidigung Englands als Ælfred der Große bekannt. Doch so sehr er sich auch bemühte, er schaffte es nie, einen einfachen Kuchen zu backen.



    Ivar und Ubba

    Ivar und Ubba Ragnarsson sind zwei Söhne des legendären Ragnar Lodbrok. Als Ragnar vom nordhumbrischen König Ælla getötet wurde, schworen seine Söhne Rache. So begann die Invasion des Großen Heidnischen Heeres.

    Auch Ivar und Ubba wurden zu Legenden, als sie ihr Heer in viele Eroberungszüge durch die angelsächsischen Königreiche Heptarchie führten. Sie fielen in Northumbria (altenglisch: Northhymbre) ein und übten Vergeltung in Form des Blutaars, einer rituellen Hinrichtung, deren Details ich hier ausspare, da ich gerade was gegessen habe.

    Danach drangen die Brüder in die Königreiche Mercia und East Anglia (AE: East-Engla) ein, jedoch nicht nur, um zu plündern und zu brandschatzen. Sie wollten Kontrolle. Die Throne waren es, hinter denen sie her waren, und es gab wenig, das sie aufhalten konnte.

    Hier ist ein interessanter Teil: Während der Feldzüge erwarb Ivar den Beinamen "der Knochenlose", auch wenn nicht ganz sicher ist, warum. Möglicherweise litt er unter einer seltenen degenerativen Knochenkrankheit. Einige Geschichten erzählen davon, dass sein Kampfstil besonders fließend war, so als hätte er keine Knochen unter seiner Haut, während andere den Namen auf gewisse... andere Schwierigkeiten beziehen. Man kann sich recht sicher sein, dass die Nordleute dem ersten Lager angehören und die die Sachsen dem zweiten.



    Randvi

    Randvis Liebe für ihren Mann Sigurd drückt sich auf dieselbe Weise aus, wie die der meisten im Rabenclan: Bewunderung aus der Ferne. Aufgrund der Zeit, die Sigurd während ihrer arrangierten Ehe auf Reisen verbringt, sind die beiden in vielerei Hinsicht noch Fremde. In ihrem Herzen ist Randvi jedoch Pragmatikerin, die durch die schwere Geschichte ihres Volkes weiß, dass es viel schlimmere Schicksale als eine Zweckehe gibt.











    Gunnar

    Da er selbst, wenn auch viel jünger, zum Waisenkind wurde, hat Gunnar der Schmied einen ganz besonderen Platz für Eivor in seinem Herzen. Die Menschen von Heillboer wurden seine neue, große Familie und nach Varins Tod nahm er diese Liebe für die Gemeinschaft mit nach Fornberg. Nun, da er um einiges älter ist, sehnt er sich nach einer Familie, die ganz die seine ist.












    Dag

    Als zähester und stärkster Spielkamerad des jungen Prinzen Sigurd war Dag sich seines Schicksals sicher. Wenn der Prinz König würde, wäre er Sigurds rechte Hand.

    Dann wurde Eivors Dorf niedergebrannt und alles änderte sich. Als König Styrbjörn Eivor adoptierte, wusste Dag, dass zwischen ihm und seinem längsten und besten Freund nichts mehr sein würde wie früher. Doch die Nornir können jedermanns Geschick wenden.










    Valka | Die Seherin

    Valka lebte schon immer abseits der Gesellschaft. Doch wurde sie, die Tochter einer Seherin (altnordisch: Völva), nie mit derselben Mischung aus Furcht und Hoffnung begrüßt wie ihre Mutter. Zumindest bis sie deren Titel und damit eine viele Generationen alte Vorgeschichte erbte.

    Noch kann sie nicht so weit sehen, wie ihre Mutter es einst vermochte, doch weiß sie genug, um zu verstehen, dass ihr Schicksalsfaden eng mit dem Eivors verbunden ist.










    Haytham

    Als Haythams Welt zusammenbrach, boten ihm die Verborgenen einen Lebenssinn. Nun befindet er sich mit seinem Mentor Basim auf einer Reise ins Ungewisse und erfüllt die Pflichten seines Kredos. Er weiß, dass er als Verborgener nie an Basim heranreichen wird, aber er ist sich sicher, dass er seiner Bruderschaft von großem Nutzen sein kann, wenn ihm die Gelegenheit gegeben wird.












    Styrbjörn | König von Fornberg

    König Styrbjörn des Rabenclans, der letzte der Kleinkönige Rygjafylkis, gelangte nicht auf einem Schlag, sondern nur durch sorgfältige Planung an die Macht. Nun wird dieselbe Tugend, mit der er seine Krone gewann, von Freund, Feind und Familie infrage gestellt.












    Harald | König von Norwegen

    Harald ambitioniert zu nennen ist, als würde man Norwegen als ein bisschen felsig bezeichnen. In einem Land, wo Kleinkönigreiche mit den Gezeiten aufsteigen und stürzen, hat Harald den Stammbaum und das Heer, um seinen Traum von einer vereinten Nation in die Tat umzusetzen.

    König Harald - in seinen späteren Jahren "Schönhaar" genannt - ist der Sohn Halfdans des Schwarzen, dessen Name von seinem eigenen, schwarzen Haar herrührte. Offensichtlich ist dies eine Familie, die weiß, dass Äußerlichkeiten in der Welt Gewicht haben.








    Soma

    Obwohl sich viele junge Wikinger dem großen heidnischen Heer anschlossne, machten nur wenige darin Karriere. Soma ist eine dieser Ausnahmen.

    Die junge Sami wird als eine Art kleine Schwester Ubbas und Gudrums angesehen. Ihr Händchen für Krieg und Handel machen sie zur perfekten Jarlskona für die Handelsstätte Cambridge (altenglisch: Grantabrycg).










    Galin

    Weissagungen sind eine ernste Angelegenheit für die Heiden des hohen Nordens, aber Galin ist jemand, der selbst zu seinen Frühstücksplänen erstmal eine Seherin befragen würde. Sein Kampfgeschick und sein Gespür für Politik machen ihn zu einem würdigen Verbündeten Somas von Cambridge (altenglisch: Grantabrycg), wenn er nicht gerade Zauberpilze mampft und mit Regenpfützen redet.












    Birna

    Was treibt einen Wikinger an? Ruhm? Valhall? Birna fand solche Ziele zu öde. Sie hatte eher das Herz eines Piraten als das eines Wikingers und wurde eher durch Geld, Frauen und Ale motiviert. Als sie auf Soma traf, änderten sich ihre Prioritäten. Viele fragen sich, ob sich ihre Bewunderung für die charismatische Anführerin nach Somas Zurückweisung nicht vielleicht zu Hass wandeln wird.












    Lif

    Schiffsbau und Dichtung sind zwei Künste, die unter den Wikingern besonders Prestige genießen. Als Meister der Verse und der Fortbewegung ist Lift ein Gewinn für Somas Truppe. Seine Stärken haben ihn in der Hierarchie aufsteigen lassen, während Soma seine Beschwerden über ihren Führungsstil ignoriert.












    Fulke

    Bruchstückhafte Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass Fulke ursprünglich aus Flandern stammt - zu einer Zeit, die von politischen Umwälzungen und Raubzügen der Wikinger geprägt war. Sie ist eine rätselhafte Figur, die in den historischen Texten Englands als eine Mischung aus gnostischer Mystikerin und Paladin erscheint.

    Welche junge Flämin sehnt sich nicht nach dieser Kombination? Paladin bei Tag, gnostische Mystikerin nach Einbruch der Nacht.

    Sie war sowohl den religiosen als auch den weltlichen Anführern ihrer Zeit ein Dorn im Auge. Aufzeichnungen zu ihrer Arbeit in Eng(la)land gibt es vor allem aufgrund der Tagebucheinträge eines seines Amtes enthobenen Priesters, der nur unter dem Namen Paul bekannt ist.





    Halfdan

    Der wahrscheinlich größte der Söhne des bereits selbst ziemlich großen Ragnar Lodbrok. Halfdan führte das riesige heidnische Herr an, als es London einnahm, York eroberte und jeden Kleinkönig von Exeter bis zum Hadrianswall unter Druck setzte. Wenn einem das keinen Getränkegutschein in Valhall einbringt, was dann? Jeden hat er besiegt und doch brütet und tobt er, unfähig, seine erbeuteten Reichtümer zu genießen.











    Faravid

    Faravid ist ein fähiger nordischer Anführer, der Halfdan über das Meer nach Eng(la)land gefolgt ist und ihm bei jedem Schritt seiner großen Eroberungen half. Er verkörpert zudem den Fluch des treuen Hauptmanns, der immer von seinem größeren, ungestümen Herren überschattet wird. Doch Faravid erfüllt treu jeden Auftrag und wartet darauf, dass auch sein Moment kommt.












    Geadric | Than von Oxfordshire

    Als Kind einer ärmlichen Familie in Oxfordshire (altenglisch: Oxenafordscir) erwies sich Geadric als fähiger Soldat und wurde vom Aldermann der Region als "entschlossen und unerschütterlich" beschrieben. Ihm wurde ein Stück Land und der Titel eines Thans verliehen.

    Das ist wahrscheinlich so ähnlich, wie zum Abitur ein Glas Sekt und einen Blumenstrauß zu bekommen.











    Eadwyn | Herrin von Oxfordshire

    Eadwyn brachte ein beträchtliches Vermögen in die Ehe mit dem Aldermann von Oxfordshire (altenglisch: Oxenafordscir) ein. Seit der Aldermann bei der Verteidigung gegen einen Raubzug der Wikinger getötet wurde, versucht sie, ihre Machtposition mithilfe ihren treuen Heers zu halten.

    Die Frau hat Schneid, das muss man ihr lassen.











    Ceolbert

    Ceolbert ist der Sohn Ceolwulfs II. Er ist ein junger Edelmann, der während des Angriffs des dänischen Heers auf Mercia in die politischen Affären seines Vaters verwickelt wird. Ceolwulf wollte König werden und wie jeder König sehnte er sich nach einem rechtmäßigen Erben.

    Doch dieser Frischling würde ohne entsprechende Ausbildung nicht einen Tag überleben. So kam es, dass sich Ceolbert mit Eivor anfreundete und aufbrach, um sich einen Namen zu machen.










    Ceolwulf II.

    Ceolwulf II. war Königsthan, oder Edelmann, von dem angenommen wird, dass er die C-Dynastie der mercischen Könige fortsetzte. Er diente während der dänischen Invasion Mercias an Burgreds Hof, desertierte jedoch - wie so viele Edelleute dieser Zeit -, als es brenzlig wurde, sprich, als die Dänen zu gewinnen begannen.

    Ceolwulf wollte das Beste aus einer schlechten Situation machen und hatte vermutlich die Unterstützung anderer Adliger, die ebenfalls nicht sterben wollten. Also schloss er einen Pakt mit den Dänen, ihn zum König zu machen, in der Hoffnung, seinem Königreich ihren Zorn zu ersparen. Das ist mal ein steiler Aufstieg.







    Leofrith

    Leofrith stieg während König Burgreds Herrschaft zum Kriegsthan Mercias auf. Als Stratege und Taktiker war er die leitende Hand hinter den Siegen des Königs.

    Später führte er das mercische Heer gegen die Dänen, als sie es auf den Thron abgesehen hatten, doch ahtte er zu diesem Zeitpunkt schon das Vertrauen seines Königs verloren, nachdem er die Stadt Repton (altenglisch: Hreopedun) nicht beschützen konnte.

    Schon wieder so ein armer, treuer Soldat, der nie Anerkennung erhält, aber für die Fehler seines dummen Chefs geradestehen muss.







    Burgred | König von Mercia

    König Burgred bestieg den Thron Mercias im Jahre 852 u. Z. und begann seine Herrschaft damit, mithilfe der Westsachsen die Waliser zu unterwerfen. 865 erreichten die Dänen das erste Mal Mercia und machten zwei Jahre später durch die Besetzung Nottinghams (altenglisch: Snotingaham) auf sich aufmerksam.

    Da die meisten umgebenden Königreiche noch ihre Wunden leckten, kam niemand Mercia zu Hilfe. Burgred zahlte den Dänen ein Lösegeld. Doch 874 kehrten sie zurück. Diesmal hatten sie es auf den Thron abgesehen und würden sich nicht mit Geld abspeisen lassen.








    Rhodri | König der Britonen

    Rhodri ap Merfyn wurde im Jahr 844 u. Z. Gwenydds König. Durch Vermählung mit Angharad ferch Meurig erweiterte Rhodri sein Königreich so, dass es nahezu die Fläche des heutigen Wales einnahm, womit er sich den Titel König der Britonen verdiente.

    Hochzeitsgeschenk: Wales!

    Wichtiger als die Gebietserweiterung war allerdings das politische Geschick, das Angharad mit in die Ehe brachte. Zusammen bilden Rhodri und Angharad eine vereinte, fähige Führung eines umfangreichen Gebiets umgeben von feindlichen Kräften. Als gewitzter Krieger kämpfte Rhodri sowohl gegen Mercer als auch Wikinger (er hatte sogar Ivar den Knochenlosen bei einem frühen Zusammentreffen besiegt). Er sollte schließlich als Rhodri Mawr bekannt werden - Rhodri der Große.





    Angharad | Herrin der Britonen

    Angharad von Seisyllwg wurde als Kind von Gelehrten des Cor Tewdws unterrichtet. Sie ehelichte in der Mitte des 9. Jahrhunderts Rhodri ap Merfyn und erweiterte sein Königreich damit beträchtlich. Obwohl die Ehe politischer Natur war, formten die beiden ein starkes Band. Sie beruhigt Rhodris ungestümes Wesen mit ihrer mäßigenden Nachdenklichkeit.












    Cynon | Aldermann Gloucestershires

    Cynon war am Ende des neunten Jahrhunderts zwanzig Jahre lang Aldermann von Gloucestershire (altenglisch: Glowecaesterscir). Er wurde dafür gerühmt, sowohl die Christen des ehemaligen Königreiches Hwicce als auch die verbliebenen Heiden zu befrieden. Cynons Weitergabe des Titels sorgt für Angst und Bedenken, denn viele glauben, dass ohne ihn ein Krieg ausbrechen wird.












    Tewdwr

    Die Grenze zwischen Kirche und Staat war schon immer dünn, doch für Tewdwr ist dies Teil seines Lebens. Der Junge wollte in den Dienst der Kirche treten, wurde aber stattdessen dazu bestimmt, Gloucester (altenglisch: Glowecaester) zu führen. Wie alle jungen menschen ist er unerfahren und lässt sich leicht von den Plänen anderer in die Irre leiten.












    Modron

    Gloucestershire (altenglisch: Glowecaesterscir) war die Heimat arthurischer Legenden. Diese sprechen von Nimue, der Herrin vom See. Man sagt, ihre Anhänger können uralte Käfte erwecken. Zu jenen Anhängern der alten heidnischen Götter zählt auch Modron, eine mächtige Heilerin und Zauberin mit der Gabe der Weissagung.












    Stowe

    Trotz seiner einfachen Herkunft wurde Stowe zum Stolz von London (altenglisch: Lunden). Seine Liebe für das Boxen und die Gerechtigkeit führten ihn vom Talar zur Grevenwürde. Er sieht die Führung Londons als Familie, wobei Trygg als Vater den Kopf bildet, Avgos der Bruder ist und Erke etwas völlig Anderes.













    Erke

    Erke Bodilsson war einer der dänischen Söhne Londons. Sein Motto lautete schon immer "Mit allen nötigen Mitteln" - doch wandelten sich diese mithilfe von Greve Stowes Führung von unlauteren Machenschaften zur reinen Durchsetzung des Gesetzes. Die beiden wurden unter der Herrschaft des Statthalters Trygg enge Freunde und Partner und werden selten ohne den anderen gesehen.












    Kjötvi | Der Grausame

    Lang ist die Liste der Krieger, welche in den blutigen Clankriegen fielen, die Rygjafylki zerrissen, doch nur wenige werden so gefürchtet und verhasst in Erinnerung bleiben wie Kjötvi der Grausame.

    Kjötvi, aus einem relativ unbedeutenden Clan, kam schnell und brutal zu zweifelhaftem Ruhm. Manche sagen, er erhielt Hilfe von geheimen Verbündeten in der Ferne, doch diese Stimmen wurden schnell mundtot gemacht.

    Insgeheim fragt er sich, ob sein Sohn Gorm nicht zu schwach ist, um Rygjafylki irgendwann zu übernehmen, und ist daher entschlossen, das Land vor seinem letzten Atemzug vollständig zu unterwerfen.






    Ljufvina Bjarmasdottir

    Eine Prinzessin aus dem Bjarmaland. Im Gegensatz zu ihrem Mann Hjör Halfsson hat Ljufvina sich nie an ein Leben in der Politik und an den relativen Wohlstand gewöhnt. Trotz ihres fremden Aussehens und ihrer Wurzeln ist sie stark und unermüdlich geblieben. Eine wahre Wikingerprinzessin.













    Hjör

    Hjör, eins Mitglied der herrschenden Königsdynastie Westnorwegens, verließ seine Heimat, nachdem König Harald Anspruch auf alle Königreiche erhoben hatte. In Eng(la)land saß Hjör bald im Rat des Königs von York (altenglisch: Eoforwic). Obwohl sein Name "Schwert" bedeutt, ist der häufiger mit Münzsäcken bewaffnet, der beliebtesten Waffe auf dem Schlachtfeld der Politik.












    Vili

    Vili Hemingsson ist ein Tier auf dem Schlachtfeld mit einer kühnen und zudem angenehmen Persönlichkeit. Seit der Besiedlung Nottinghamshires (altenglisch: Snotingahamscir) lastet auf diesem Jarlssohn jedoch die schwere Bürde, dem Vermächtnis seines großen Vater gerecht werden zu müssen. Ich beneide den Mann nicht.












    Heming

    Jarl Heming war der geborene, charismatische Anführer. Er war Halfdans Bollwerk im Kampf gegen die Pikten. Mit großer Mühe vereinte Heming Sachsen und Nordleute und schuf zu seinen Lebzeiten Frieden. Die Herausforderung für jene, die ihm nachfolgen, ist es, seine großen, eines Jarls würdigen Fußstapfen auszufüllen.












    Tryggvi

    Tryggvi, rechte Hand von Jarl Heming und Vaterfigur für Vili Hemingsson. Er ist ein über alle Maßen treuer, alter Mann, der als Stellvertreter von Jarl Heming ein strenges Kommando in Hemthorp führt. Wenn er nur sein Leben etwas mehr für sich selbst als immer nur für andere leben würde.













    Hunwald | von Lincolnshire

    Hunwald, der ernste Sohn Hundbeorhts, des Aldermanns von Lincolnshire (altenglisch: Lincolnescir), ist sehr stolz auf seine Abstammung von den ehemaligen Königen Lindseys (AE: Lindesege), welches vor kurzem in Mercia aufging. Eine von König Offa verfasste Liste der Könige Lindseys findet sich in der Anglischen Chronik der Könige. Diese Könige führten ihre Erblinie auf den Gott Woden zurück. Ja, Woden, der germanische Allvater, der dem nordischen Odin entspricht.

    Interessiert so was überhaupt irgendwen? Aber klar! Hunwald! Wenn man will, kann man auch aus einem Sandkorn ein Königreich machen.








    Acha | Die Äbtissin

    Die Äbtissin Acha ist eine stoische Frau, die ihr Leben in den Dienst des Herrn gestellt hat. Frei von Humor und Leichtfertigkeit hat sie mehr mit den Steinmauern Lincolnes gemeinsam, als mit den Menschen, die dahinter leben.

    Äbtissinnen waren während des angelsächsichen Zeitalters üblich, aber aufgrund der grundlegens von Männern dominierten Welt sind wir nicht sicher, wie mächtig sie wirklich waren. Es gibt Aufzeichnungen der Äbtissinnen Seaxburh, Æffe und Hilda. Ihre Aufgaben glichen denen der meisten Christen, nämlich ihrem Kloster, ihrer Diözese und ihrem Gott zu dienen.








    Herefrith | Bischof von Lincoln

    Bischof Herefrith aus Lincolnshire (altenglisch: Lincolnescir) verrichtet seinen Dienst in einer kleinen Gemeinde im Dorf Louth (AE: Ludes). Er ist Teil der Diözese Lindsey (AE: Lindesege), die in historischen Texten oft repräsentativ für ganz Lincolnshire verwendet wird. Herefrith ist ein Freund Hunwalds und arbeitete eng mit seinem Vater zusammen.

    Also ich glaube nicht, dass sie oft zusammen einen heben gegangen sind. Aber ab und zu haben sie sich vielleicht mal was Witziges erzählt.









    Ælfgar | Than von Lincolnshire

    Ælfgar ist ein mercischer Edelmann von beträchtlichem Reichtum, Than von Gainsborough (altenglisch: Gaeignesburh) und Freund der Familie Hunwalds. Er ist als hochnäsig und oberflächlich bekannt und hat erstaunlichen Erfolg was Geld und Einfluss angeht, auch wenn unklar ist, wie er so leicht an beides gelangen konnte.












    Rued

    Rued ist der Jarl eines Clans dänischer Plünderer, die nach East Anglia (altenglisch: East-Engla) kamen, um zu rauben und zu brandschatzen. Er ist ein unangenehmer Zeitgenosse von der Art, die gern Met aus den Schädeln von Feinden schlürft. Aber gut, je größer sie sind, desto tiefer fallen sie, oder?













    Brodir und Broder

    Brodir und Broder, zwei tölpelhafte Dänen, die viel zu beweisen haben, erschienen auf den ersten Blick unhöflich und unangenehm. Letztendlich sorgten sie sich jedoch nur um ihren Clan und ihre Schwester und wollten sicherstellen, dass der angehende Bräutigam das Zeug zum König der kriegsgebeutelten Lande von East Anglia (altenglisch: East-Engla) hat.












    Oswald

    Oswald war ein Than Norfolks (altenglisch: Northfolc), ein Edelmann, der unter dem König East Anglias (AE: East-Engla) diente, so wie es später Barone und Earls taten. Nach einiger Überzeugungsarbeit bot er sich als nächster König East Anglias an. Was ein gewagter Schwachzug war, angesichts der Tatsache, dass die Nordleute die letzten paar Könige zu Nadelkissen gemacht hatten. Oswald ist ein ernster und ehrlicher Mann, ideal dafür, vom Kelch der Macht zu trinken, ohne sich zu berauschen.











    Valdis

    Valdis, die zukünftige Königin East Anglias (altenglisch: East-Engla) ist nicht einfach eine weitere Figur in den politischen Spielchen irgendwelcher Männer. Diese dänische Kriegerin führt ihren eigenen Clan an - trotz der Unfähigkeit ihrer Brüder Broder und Brodir und der Einmischung anderer Kriegsherren.













    Finn | Der dänische Statthalter

    Wer Finn ansieht, fragt sich schnell, was Halfdan sich wohl bei der Entscheidung gedacht hat, das Schicksal East Anglias (altenglisch: East-Engla) in die Hände dieses alten und abgehalfterten Mannes zu legen. Als lang leidender Statthalter eines Landes, in dem es unmöglich scheint, einen König längerfristig auf dem Thron zu halten, wirkt er zuweilen etwas verwirrt und verloren, gibt aber niemals auf.











    Cynebert | Abt von Kent

    Ein Abt aus Kent (altenglisch: Caent), der beachtliche Macht in seinem Shire (AE: Scir) hat und mit seinen Ambitionen und der Bereitschaft, die Religion im Streben nach politischer Macht und persönlicher Bereicherung einzusetzen, in die Geschichte eingehen wird. Nicht das erste Mal, dass so etwas geschieht, und sicherlich auch nicht das letzte Mal.












    Birstan | Aldermann von Essex

    Birstan ist ein Aldermann im Essex (altenglisch: Eastseaxe) des 9. Jahrhunderts, welcher in den fränkischen Adel eingeheiratet hat, um sich Verbündete jenseits des Kanals zu sichern. Er ist nicht nur ein fähiger Jäger und hoffnungsloser Romantiker, sondern auch ein produktiver Autor, dessen Enthusiasmus im letzteren Bereich sein Talent allerdings weit übertrifft.












    Estrid

    Estrid ist eine fränkische Dame edlen Geblüts, welche in jungen Jahren von ihrem Vater mit Birstan, dem Aldermann von Essex (altenglisch: Eastseaxe), verheiratet wurde. Auch wenn sie allen Quellen zufolge geistreich, schön und intelligent ist, zeigen ihre Tagebücher, dass Birstan seit jeher lieber Zeit mit seinen Jagdhunden als mit seiner Frau verbracht hat.












    Alfida

    Alfida ist eine Frau aus einfachem Hause, die als obskure Jugendliebe von Birstan, dem Aldermann von Essex (altenglisch: Eastseaxe), in die Geschichte eingehen wird. Sie ist uns vor allem aus den Briefen und Tagebucheinträgen bekannt, die Birstan all jenen Gelehrten hinterlässt, die mutig genug sind, sich durch seine kitschige Prosa und pompösen Gleichnisse zu kämpfen.












    Hrolf

    Wir lernen Hrolf als hitzköpfigen Jungspund kennen, der während einer späteren Phase der Wikingerinvasion aus Norwegen (altnordisch: Nordvege) nach England (altenglisch: Englaland) kam. Dort erlangt er etwas Bekanntheit, doch die Geschichtsschreibung schenkt ihm erst viel später wirklich Beachtung, nachdem seine vielversprechenden Anlagen im Frankenreich auf spektakuläre Weise Früchte tragen.

    Da es ihm nicht an Arroganz mangelt, würde es ihn sicher freuen, wenn er wüsste, dass es von ihm - unter dem fränkischen Namen Rollo - sowohl in Europa als auch Amerika Statuen gibt, während viele seiner Helden und Vorbilder nur in Geschichtsbüchern zu finden sind.







    Gudrum

    Gudrum ist einer der bekanntesten Anführer des großen heidnischen Heeres. Nachdem er Land in Mercia und Northumbria (altenglisch: Northhymbre) erobert hatte, wandte er sich Wessex (AE: Westseaxe) zu, wo er zu König Ælfreds hartnäckigstem Feind wurde.

    Als fähiger Stratege und furchteinflößender Krieger ist Gudrum ein ausgezeichnetes Beispiel für die Art von schneller, überraschender Kriegsführung, die es den Invasoren erlaubte, viele ihrer frühen Siege gegen die langsamen, weniger gut organisierten angelsächsischen Fyrds zu errringen. Durch eine Kombination aus kluger Politik, Geiselnahmen und Überraschungsangriffen hält Gudrum seine Feinde davon ab, sich zu verbünden, während er nach und nach ihre Lande erobert.







    Godwin | Greve von Winchester

    Godwin ist ein Greve von Winchester (altenglisch: Wincaester) und treuer Verbündeter König Ælfreds. Häufig tritt er sogar als dessen Repräsentant oder Stellvertreter auf. Er wird als maßgeblicher Helfer des Königs bei der Förderung und Umsetzung seiner Bildungs- und Religionsreformen in Wessex' heiligster Stadt in die Geschichte eingehen. Kurz darauf verliert er die Geschichtsschreibung allerdings aus den Augen.











    Ragnar Lodbroks verlorene Drengir

    Ein Drengr ist ein ruhmreicher, ehrenhafter Krieger, der auf der Suche nach Ruhm und Ehre bis ans Ende der Welt gegen würde. Der Begriff kann laut meiner Recherche wortwörtlich als "Draufgänger" übersetzt werden. Solche Elitekrieger wären sicherlich nie von Ragnars Seite gewichen. Nun sind sie etwas verloren, sehnen sich aber immer noch nach Valhalla.












    2. Alle Charaktere in Assassin's Creed Valhalla: Asgard und Jötunheim



    Hyrrokkin

    Hyrrokkin ist eine schwer greifbare Figur in der nordischen Mythologie, die nur einmal bei der Beerdigung Baldrs erscheint. Dort kam sie auf einem riesigen Wolf mit Zügeln aus gewundenen Schlangen angeritten und schob das Totenschiff mit solcher Gewalt ins Wasser, dass die Erde bebte und die Holzstämme, über die es glitt, in Flammen aufgingen.

    Die Dame weiß, wie man Eindruck hinterlässt, das muss ich zugeben.

    Eigenartigerweise haben mehrere obskure Quellen, die ich gefunden habe, ihren Namen als "Sie, die auf der Lauer liegt" übersetzt. Mehrfahr. Ein seltsamer Fehler, aber vielleicht wichtig?







    Angrboda

    Angrboda wird meist mit "die Gram bringt", "die Trauer gibt" oder "Schadensbringerin" übersetzt, was einen Eindruck davon geben sollte, welch glitzerndes Sonnenscheinchen die Dame ist. Andere Quellen haben sie "Wahrheitsgeberin" genannt, was nicht nett gemeint war. Die Wahrheit ist manchmal der schrecklichste Fluch von allen.

    Diese Zauberin der Jötnar ist Lokis Geliebte und imstande, mächtige Magie zu wirken, die in ganz Jötunheim gefürchtet wird. Sie lebt im Eisenwald (altnordisch: Jarnvid) umgeben von Trugbildern, wo Loki sie häufig besucht, um Ränke zu schmieden und Dinge zu tun, für die ich einfach zu britisch bin, um sie beim Namen zu nennen.







    Odin

    Der hängende Gott, Schilderschütterer, Graubart und Wanderer sind nur einige der vielen, vielen Namen Odins, des Allvaters. Da er die neun Reiche wortwörtlich aus dem Leichnam eines toten Riesen schuf, ist Odin der Meinung, er sollte von jedwedem verbindlichen Schicksal ausgenommen sein. Vor allem von dem, dessen Ende im Maul eines monströsen Wolfes liegt. Sein Durst nach Macht durch Wissen ist unstillbar. Er opferte eines seiner Augen für mehr Einsicht und hing sich für eine legendäre Nahtoderfahrung tagelang an die Weltenesche Yggdrasil.

    Wenn er nicht gerade seiner Arbeit als oberster der nordischen Götter nachgeht, durchstreift er das Reich der Sterblichen (Midgard) - oft in Gestalt eines bärtigen alten Mannes mit langem Umgang, breitem Hut und Stab in der Hand. Typisch Odin.






    Loki

    Es ist hart, die schlauste Person im Raum zu sein. Vor allem, wenn es niemand anerkennt. Von allen Æsir ist Odin der einzige, der Lokis Intelligenz wirklich schätzt, und selbst der Allvater tat das bisher nur, um seine eigene Suche nach Wissen voranzutreiben.

    So viel Groll er auch gegen seine Herren in Asgard hegt, lieber würde Loki, Sohn eines Jötun, dabei zusehen, wie die Æsir ihren eigenen Untergang herbeiführen, als die Arbeit selbst zu erledigen.










    Thor

    Thor sieht die Welt etwas weniger kompliziert als sein Vater Odin. Die Suche nach Macht und Politik sprechen ihn weniger an als wesentlich befriedigendere Beschäftigungen wie Essen, Trinken und Kämpfen. Thor fürchtet sein Ende in Ragnarök nicht, denn er weiß, dass es rumreich sein wird. Er liebt seine Frau Sif aus tiefstem Herzen und wird ihre Ehre bei jeder Gelegenheit mordernd verteidigen. Manchmal, wenn er sich langweilt, sucht er auch aktiv selbst nach solchen Gelegenheiten.











    Tyr

    Tyr war der Kriegsherr der Æsir, bis Odin ihn in einem Kampwettstreit besiegte. Er sah seine Niederlage als rechtens an und akzeptierte seine neue Rolle als treuer Hauptmann. Odin belohnte diesen Vertrauensbeweis, indem er Tyr zu seinem Vertrauten und obersten Gesetzgeber machte.

    Auch wenn er stolz auf seinen Ruf als fairer und unparteiischer Richter ist, verleiht Tyr gelegentlich seinem tiefen Misstrauen gegenüber den Vanir Ausdruck, ohne jedoch seine Gründe dafür zu nennen.










    Freyja

    Freyja von den Vanir heiratete Odin vor allem aus politischen Gründen und trotz vieler Momente des Streits und der Untreue wuchs zwischen ihnen an Liebes statt eine gewisse Zuneigung und gegenseitiger Respekt.

    Obwohl sie nicht einstimmig von den Æsir angenommen wurde, fühlt sie sich in der Rolle als deren Königin recht wohl und hat Freude daran, ihrem ansonsten kriegszentrierten Leben einen Hauch von Zivilisiertheit zu verleihen. Besonders zufrieden macht sie die seit ihrer Ankunft stetig wachsende Katzenpopulation - sehr zur Verstimmung Tyrs und anderer.








    Invaldi

    Als der Zwerg Invaldi von Odin vor einem Schicksal schlimmer als der Tod bewahrt wurde, stellt sich heraus, dass seine Schmiedekünste von niemandem in den neun Reichen übertroffen werden. Er zahlt seine Schuld als Diener des Allvaters ab und fertigt für diesen Dinge von großer Macht und Schönheit. Seine Arbeit macht ihn stolz und noch stolzer machen ihn seine Söhne, deren Talente die seinen eines Tages in den Schatten stellen werden.











    Gunnlöd

    Gunnlöd ist die Tochter des Suttung und hilft ihm bei der Bewachung des Zaubermets, den er Fjalar und Galar abnahm. Sie traf auf Odin, als dieser den Met aus dem Gewölbe ihres Vaters stehlen wollte, doch gibt es Uneinigkeit darüber, die das Treffen verlief.

    Ein kürzlich entdeckter Runenstein (zweifelhafter Herkunft, sollte ich anmerken) bringt etwas Licht ins Dunkel der Unterhaltung zwischen ihr und Odin. Er fragt sie, was sie all die Zeit allein in dem Gewölbe getan hat. Ihre Antwort, so gut man sie übersetzen kann lautet: "Berechnungen."









    Fenrir

    Fenrir ist der große Wolf der Weissagung, der Odin während der Schlacht von Ragnarök verschlingen soll. Er ist der Sohn Lokis und seine Geschwister sind die Göttin Hel und Jörmungand, die Midgardschlange. Trotz Odins Bemühungen, ein Schlupfloch im Gewebe des Schicksals zu finden, nehmen die Ereignisse wie vorhergesagt ihren Lauf.












    Der Baumeister

    Diese nur als "der Baumeister" bekannte, äußerst geschickte Gestalt erscheint in einem günstigen Moment in Asgard. Doch selbst die Geschenke der Nornir sind nicht ohne Tücken. Wenn er sich so schnell gegen seine ehemaligen Geschäftspartner, die Jötnar, wendet, wie verlässlich wird er dann den Æsir gegenüber sein?












    Suttung

    Als zwei verräterische Zwerge Suttungs Eltern ermordeten, brach er auf, um sie zu rächen. Im Austausch dafür, dass er ihr Leben verschonte, boten ihm die Zwerge einen Zaubermet an, den er daraufhin in einem Gewölbe im Berg Hnitbjörg versteckte. Gemeinsam mit seiner Tochter Gunnlöd bewachte er ihn eifersüchtig, bis eines Tages Odin danach suchte.

    Viele Legenden haben einen wahren Kern, selbst wenn die Details der Geschichte ausgedacht sind. Insbesondere der Met scheint eine Metapher für etwas anderes zu sein. Suttung könnte entsprechend für einen mächtigen Herrscher aus einem nicht überlieferten Teil der nordischen Geschichte stehen. Notiz an mich: weiter recherchieren.







    Ratatösk

    In nordischen Mythen ist Ratatösk ein freches Eichhörnchen, das verleumderischen Tratsch zwischen der Schlange Nidhögg, die inmitten der Wurzeln Yggdrasils lebt, und einem Adler, der in der Krone sitzt, hin und her trägt.

    Erinnert mich irgendwie an einige Leute, mit denen ich mal zusammengearbeitet habe. Wie es Karen wohl geht?










    3. Alle Charaktere im Assassin's Creed Valhalla DLC "Zorn der Druiden"



    Azar

    Azar wurde in eine wohlhabende persische Familie in Schiraz geboren. Ihr Vater erkannte die kluge Händlerin in ihr und legte sein wachsendes Geschäft in ihre fähigen Hände.

    Aufgrund von Vorbehalten in dieser von Männern beherrschten Domäne nahm sie einen männlichen Namen und passende Verhaltensweisen an und erkannte dadurch, dass sie ihr eigenes Geschlecht als etwas Fließendes, Wandelbares wahrnahm. Enge Freunde behandelten sie wunschgemäß jedoch weiterhin als Frau. Der Reichtum und Einfluss ihrer Familie schützten sie vor neugierigen Fragen. Wen interessiert schließlich der Händler, wenn der Handel floriert?

    Ab diesem Zeitpunkt wird ihr Leben in den schriftlichen Quellen etwas unklar, aber irgendwie tauchte sie in Dublin (Altnordisch: Dyflin; Altirisch: Dub Lind) auf, wo sie so etwas wie die rechte Hand von König Barid wurde.




    Barid mac Imair

    Barids Wikingervater hieß Ivar (für die Iren Imair) und sollte nicht mit dem berüchtigten Sohn Ragnars verwechselt werden, wie es Historiker teilweise getan haben. Er überfiel recht regelmäßig Irland und hatte dabei so viel Spaß, dass er letztendlich seine gesamte Familie aus Norwegen mitbrachte, um auch etwas davon zu haben. Sie ließen sich in Dublin (Altnordisch: Dyflin; Altirisch: Dub Lind) nieder, das zu seinem eigenen kleinen Königreich wurde.

    Als Wikingerstadt, die von irischen Königreichen umgeben war, war Dublin ständiger Bedrohung ausgesetzt und brannte bei einer Belagerung durch die Iren, bei der auch Imair starb, größtenteils ab. Barid (Altnordisch: Baröd) erbte somit ein gebrochenes Königreich, das er dank seines wirtschaftlichen Geschicks jedoch als ein Handelszentrum mit vielen Verbindungen in die ganze bekannte Welt wieder aufbaute.





    Sigfröd

    Das einzige Kind von Barid mac Imair (Altnordisch: Baröd Ivarsson) wuchs voller Scham darüber auf, dass sein Vater mehr Zeit mit dem Schmieden von Handelsbündnissen und der Annäherung an den Hochkönig verbrachte als mit traditionellen Wikingerwerten wie Mut und Männlichkeit. Der Junge, dessen irischer Name Sichfrith war, wurde rebellisch, konnte aber nur wenig gegen seinen Vater ausrichten.

    Seine Jugend verbrachte er mürrisch und voller Enttäuschung, was typisch für Teenager ist, aber etwas ungünstig, wenn man einmal König von Dublin werden soll.









    Flann Sinna

    Flann war noch ein kleiner Junge, als sein Vater kurzerhand vom nördlichen Zweig seiner Familie (davon ging er zumindest aus) ermordet wurde. Sein Onkel, Aed Findliath, heiratete daraufhin Flanns Mutter, um seinen Platz als Hochkönig einzunehmen, was Flann nicht mitansehen wollte.

    Er verbrachte die Jahre seiner Jugend in und um Irland, lernte von den vielen Kleinkönigen, auf die er traf, und hoffte, dass er eines Tages das Gelernte würde einsetzen können, um Irland zu vereinen und die wechselnden Königstitel endgültig abzuschaffen.

    Nach Aeds Tod im Jahre 879 kehrte der Titel des Hochkönigs zu Flann und den südlichen Ui Neill zurück und seine Regentschaft dauerte über 30 Jahre bis zu seinem Tod 916.






    Ciara ingen Medba

    Ciara verbrachte ihre Kindheit wild und frei in den Nebeln von Connachta, wo ihre heidnischen Eltern jede ihrer Launen bestärkten.

    Ihre Mutter lehrte sie die Lieder des Lia Fail, des Steins mit geheimnisvollen dunklen und göttlichen Kräften. Das klingt ehrlich gesagt etwas übertrieben, aber so steht es in unpassend poetischen Sekundärquellen.

    Ein roter Faden in diesen Quellen ist Ciaras immer wieder betonte tiefe Verbindung zu den verstreuten Heiden und Druiden, die ihrem Glauben weiterhin folgten.

    Für jene Heiden nahm Ciara die Ernennung zum Ollamh Erenn, dem obersten Dichter oder Barden ganz Irlands, an. Ihr sozialer Status war dadurch mit dem des Hochkönigs vergleichbar. Flann bot ihr den Titel sowohl in Anerkennung ihrer kreativen Gaben als auch als Zeichen des guten Willens gegenüber den heidnischen Iren in seinem Königreich an.



    Eogan mac Carthaigh

    Als jüngstem Sohn einer großen Familie war Eogan von Geburt an ein Leben in der Kirche vorherbestimmt. Pflichtbewusst fastete und betete er und lernte, die Schriften zu lesen.

    Als er in der Kirche aufstieg, erkannte er, dass viele Mönche und Priester sowohl spirituell als auch in Wort und Tat etwas nachlässig waren. Er selbst beschloss dagegen, unerschütterlich zu bleiben.

    Er behielt seine eigenen Glaubenssätze tief in seinem Inneren.









    Deirdre na Linni

    Man erzählt sich, dass Deirdres christliche Eltern in ihrem "zweiten Gesicht" das Werk des Teufels sahen und sie im Alter von sieben oder acht dem Wald übergaben.

    Deirdre hielt sich, so gut sie konnte, am Leben, bis sie einem alten und gebrechlichen Druiden begegnete. Dieser konnte sich nicht selbst versorgen und brachte Deirdre die heidnischen Heilkünste bei, durch die sie sein Leben um mehrere Jahre verlängerte.

    Trotz dieser sehr Grimm'schen Kindheit wurde Deirdre bald von Irlands Heiden als Seherin und Heilerin gefeiert.







    Balar

    Dies ist der mythische, monsterhafte Anführer der Formoren (Altirisch: Fomoire), der aus den Tiefen der See entstieg, um Chaos, Krankheit und Dürre in Irland zu verbreiten.

    Die Geschichten um Balar beinhalten oft seine vielen Schlachten gegen übernatürliche Wesen aus völlig verschiedenen mythischen Bereichen.

    Balars Fluch (oder sein Segen) ist ein missgestaltetes Auge, das all jene verbrennt, die er anblickt.









    *Die in diesem Artikel verwendeten Bilder und Beschreibungen stammen aus dem Spiel Assassin's Creed Valhalla. Quelle: Datenbank im Spiel Assassin's Creed Valhalla
    geschrieben von da_irga