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    Preview von Origins - Gamescom Demo angespielt

    Vorwort
    Auf der Gamescom konnten wir uns in einer Demo etwas mit der neuen Steuerung, mit ein paar neuen Spielmechaniken und Bayek vertraut machen. Im alten Ägypten 49 v. Chr. erzählt uns Ubisoft vom Ursprung der Bruderschaft der Assassinen. Bayek ist der Protagonist mit dem wir mit der alten Welt interagieren können. Laut Aussagen von den Entwicklern ist er das letzte Mitglied der Medjau, ein Zusammenschluss von Menschen, die unter anderem in der nubischen Wüste und am Roten Meer Gebirge unterwegs waren und oft als Karawanenführer und Polizisten im alten Ägypten fungierten. Außerdem spielt er eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Bruderschaft der Assassinen.

    Beginn der Demo
    Die Demo fängt mit einem Ritt auf einem Pferd an. Man soll einen Punkt in der Stadt erreichen. Die Steuerung funktioniert noch wie in den Vorgängern, aber das Pferd war, so empfand ich es, leichter zu handhaben. Dem Pferd die Sporen geben, es langsam traben zu lassen und dem entgegenkommenden Verkehr ausweichen ist gar kein Problem. In der Stadt haben Passanten immer noch die unflätige Angewohnheit auf den Straßen zu laufen und viel zu spät auf das sich nähernde Pferd zu reagieren. Zum Glück hatte es bisher keine Konsequenzen, dass man irgendwann keine Lust mehr hatte, den Leuten auszuweichen und man einfach auf die Leute drauf hält.

    Es gibt dieses Mal keine Karte an der Bildschirmecke, sondern am oberen Bildschimrrand einen Kompass, der einem anzeigt das man zum erreichen des Ziels in der Spielwelt praktisch einfach gerade auslaufen muss. Kompasse sind aber keine Navigationsgeräte, den Weg dorthin muss man alleine finden, in der Demo war die Wegfindung aber nicht schwer. Der gelbe Wegpunkt führt uns an eine Ansiedlung am Niel. Ziel ist ein örtlicher Priester, der einen Sklaven vor allen Leuten auf einem Podest misshandelt, dessen Anschuldigung darin besteht, dass zwei wichtige, goldene Statuen von dem Mann gestohlen wurden, die er eigentlich transportieren sollte. Der kniende Mann beteuert wieder und wieder trotz der Schmerzen seine Unschuld, er habe sie nicht gestohlen, sein Schiff sei angegriffen worden und darauf hin ist die Ladung im Fluss gelandet. Er selbst hatte nur Angst und war einziger Überlebender des Überfalls. Bayek schreitet in die Misshandlung ein, sehr zum Missfallen des Priesters, der ihm gleich droht, ihn nicht bei seiner Pflicht zu stören. Als Bayek immer noch nicht nach geben möchte und fragt, was das Problem sei, ruft der Priester nach den Wachen und winkt bereits mit einer Strafe für Bayek. Zum Pech dieses Priesters ist die Wache bereits da und fragt was diese öffentliche Misshandlung soll, denn als Mitglied der Medjau ist Bayek die Wache vor Ort. Bayek hört sich die Geschichte des Sklaven an und fragt den Priester, ob dem nachgegangen sei, natürlich wäre der Sklave einfach nur ein Lügner, der sich die Statuen genommen hat zur eigenen Bereicherung, dessen Meinung nach. Sichtlich unerfreut und genervt über diese unzureichend geklärte Situation, erklärt sich Bayek dazu bereit den Tatort zu untersuchen, sollte er nichts finden könne der Mann immer noch hingerichtet werden.

    An der Stelle, wo das betreffende Ereignis des angeblichen Überfalls statt fand, findet sich ein Schiff mit feindlicher Besatzung vor und das Spiel gibt einem die Gelegenheit in die Adlersicht zu wechseln, im wahrsten Sinne des Wortes. In der Adlersicht wechselt man nun zum treuen Gefährtin Senu, Bayeks tierischer Freund ein Bonelli-Adler zu dem er eine symbiotische Beziehung hat. Man steuert die Adlerdame einfach mit dem linken Stick, kann wichtige Ziele von der Luft aus untersuchen, einen Überblick über die Situation machen und erkunden. Senu lässt sich problemlos steuern, gewährt einen erstaunlichen Blick auf das Land und Primärziele lassen sich unbemerkt ausfindig machen. Zurück in Bayek schwimmen wir an die linke Seite des Schiffes, um von dort aus über die eine Art Rampe, wohl um auf See ein paar Wasserminen o. ä. gegen Feinde einzusetzen, die Bayek jedoch dazu nutzen kann unbemerkt auf das Schiff zu gelangen. Vor der Reling ist für Assassinen Platz sich hinter der Halbmauer zu verstecken und durch die Lücken lassen sich die Routen der Wachen ausmachen. Auf dem Deck selbst finden sich genug Deckungen, um auf der Lauer zu liegen und abzuwarten, bis ein Gegner richtig steht. Hier unterscheidet sich die Steuerung des Assassinen zur der von Syndicate, zumindest hatte in dieser Mission Bayek noch keine versteckte Klinge, also blieb immer wieder nur der Nahangriff mit der Khopesh (eine sichelförmige Klinge), zum Glück löste das keinen Alarm aus, als ich dachte, man könne aus Deckung heraus die nahe Wache damit erschlagen. Gut, wenn die versteckte Klinge nicht da ist und der direkte Angriff zu riskant, suche ich mir eben einen hohen Mast mit Aussichtsplattform aus, schleiche mich am Netz hoch und verwenden den Bogen. Praktischerweise steht dort oben noch ein Bottich mit Feuer, da kann ich gleich die neue Physik ausprobieren. Der Bogen wird mit der rechten, unteren Schultertaste gespannt, ist der Bogen gespannt hält man den Pfeil in die Flamme, zielt mit einem kleinen Fadenkreuz auf die Schwachpunkte der Gegner (in der Regel ist es der Kopf und so viel scheinen die Helme im Spiel nicht zu helfen) und die Schultertaste wird losgelassen, um erste Gegner mit Pfeilen einzudecken. Ich weiß nicht,ob man Gegner generell nicht in Brand stecken kann, es nicht funktioniert oder ich einfach zu unfähig war, das Ergebnis war nur, dass die Gegner etwas an Gesundheit einbüßten. Der Überraschungsmoment war also hin, habe also möglichst so viel Schaden wie möglich von oben angerichtet, damit den Gegner im Nahkampf schneller die Puste ausgeht, wenn sie oben angekommen sind. Der Kampf funktioniert wie in den Vorgängern, allerdings bestimmt die Richtung des Schlags, welche Stelle er am Gegner trifft. Ungeschützte Körperbereiche nehmen mehr Schaden, als Stellen die durch Rüstung bedeckt sind. Die Khopesh war echt nicht schwer zu nutzen, einfach rechte, untere Schultertaste zum ausholen drücken. Mit der linken unteren Schultertaste nutzt Bayek sein Schild, um Schläge des Gegners abzuwehren, funktioniert auch bei Pfeilen. Schläge mit dem Schild bringt den Gegner etwas aus dem Gleichgewicht das einem eine Gelegenheit bietet mit der Waffe einen nachzusetzen.
    Sind die Soldaten tot, kann das Schiff, wie in Assassin's Creed IV Black Flag, geplündert werden, es tut sich rechts ein Fenster mit dem geplünderten Bestand auf. Nun konnte ich in Ruhe die Tatortstelle im Wasser genauer untersuchen. Dafür musste Bayek einen Tauchgang einlegen. Auf dem Grund des Flusses fanden sich dann die angeblich gestohlenen Statuen und das bewies, dass der Sklave die Wahrheit sagte. Bevor wir allerdings mit diesem Wissen zurückgehen konnten, war die Spielzeit um.

    Fazit
    Assassin's Creed lockt mich immer wieder mit der schönen Thematik, auch andere Spiele die ein wenig in die Historie eintauchen finde ich immer faszinierend. Ehrlich gesagt haben mich einige Teile von AC mit einigen Spielelementen vergrault, bei der Desmond Saga waren es die Reisen mit Pferd mit denen ich nicht klar kam und auch das Tauschen des Pferds gegen ein Schiff war nicht angenehmer, aber mit Unity und Syndicate hatte ich deutliche bisher meine Favoriten gefunden. Jedenfalls machte das Reiten in der Demo von Assassins Creed Origins keine Probleme und war eher angenehm. Erzählerisch ist AC gewiss bisher keine Offenbarung, in letzter Zeit haben die Protagonisten von Ubisoft immer den selben Hintergrund, tote Familienmitglieder sind die Motivation des Hauptcharakters irgendwas zu machen und immer wieder wird man daran im Spiel erinnert. Das ist ein bisschen langweilig und verursacht eher Augenrollen als eine spannende Erzählung. Die Spielmechanik und die Aufgaben des Spiels sind aber gute und wichtige Bestandteile der Reihe die diese spielenswert macht und ich möchte ja doch schließlich erfahren wie die Assassinen in Assassins Creed entstanden.

    Dukevision

    geschrieben von Dukemon