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    News von Schatten am 04.03.2018 23:05 Uhr


    Quelle: Presse-Extranet

    Wie kam es eigentlich dazu, dass Assassin's Creed Origins aussieht, wie es aussieht? Am 26. Februar 2018 durften Fans dem Franchise Historian Maxime Durand Fragen stellen, die er anschließend beantwortet hat. Hier eine grobe Zusammenfassung von dem, was wir dadurch von ihm erfahren haben.

    Historische Recherche | Leveldesign | Assassin's Creed Origins
    • Es war eine künstlerische Entscheidung, die Statuen zum Teil mit Farbe und den anderen Teil ohne Farbe zu zeigen. Historisch ist es belegt, dass Statuen zum Großteil bemalt wurden.
    • Um die Welt des Alten Ägyptens zu erschaffen, studierte das Team die Ära und die wichtigsten Orte zu dieser Zeit. Doch nicht nur ihre historische Rolle, sondern auch die große Vielfalt, welche die ägyptische Geographie zu bieten hatte, wollten sie aufzeigen. Ebenfalls sollte es möglich sein, dass man überall die Gameplaymöglichkeiten nutzen kann, wie z. B. klettern, schwimmen, rennen, etc.
    • Insgesamt sind bei Ubisoft drei Historiker fest angestellt. Für Origins waren sieben bis acht Berater, die Ägyptologen und Historiker sind, bei der Entwicklung dabei.
    • Nicht immer haben sie sich gänzlich an die historischen Gegebenheiten gehalten. Oftmals haben sie sich davon entfernt, um Atmosphäre zu schaffen oder die Bedeutung eines Ortes näher zu bringen. So wurde entschieden, dass die Tempel immer gefüllt mit Pilgern sind und die Pyramiden leicht erhöht wurden, damit man sie besser aus der Ferne sehen kann.
    • Informationsquellen waren TV Serien, Filme und Enzyklopädien. Damit können sie sich zu Beginn einen Überblick verschaffen, welche Bereiche aus dem Setting, welches man erschaffen möchte, schon von den bekannten Medien abgedeckt wurde. Danach geht es detaillierter in die historische Erforschung. Dafür werden spezifische Bücher, Magazine und archäologische Berichte durchforstet.
    • Bei Alexandria nutzen sie als Referenz ein Buch von Judith McKenzie, einer Geologin, um diese Stadt wieder zum Leben zu erwecken.
    • Sie arbeiteten mit vielen Experten zusammen, wie auch Jean-Claude Golvin, welcher für sie 19 exklusive Skizzen und Wasserbilder erstellt hat.
    • Die Montur von Bayek erinnert uns stark an jene von Altaïr, Ezio, Connor und allen weiteren Assassinen. Es ist nicht historisch belegt, welche Kleidung die Medjay getragen haben, doch man weiß, dass sie Abzeichen getragen haben, um sich zu schützen, wie z. B. das Auge von Horus.

    Discovery Tour: Ancient Egypt: Siehe hier.

    Weitere Informationen
    • Welche Orte bzw. welches Land er aktuell erforscht, erzählt er uns nicht.
    • Assassin's Creed III war das erste große Projekt von Maxime. Daher ist es sein liebstes Spiel aus der Reihe.
    • Maxime würde gerne mit Kleopatra am Nil etwas trinken. Ob er das überleben würde, ist fraglich.



    Weitere Informationen vom 03.11.2017 - 18:30 Uhr:



    In einem Video beantwortet Maxime Durand einige Fragen aus der Community.

    Die größte Hürde für ihn war die historische Erforschung, weil das Antike Ägypten so gut wie nicht mehr vorhanden ist. Somit sind ihre Informationen fast vollständig auf Archäologie zurückzuführen. Daher arbeiten sie mit Historikern, Archäologen und Jean-Claude Golvin zusammen. Jener ist ein Architekt, Archäologe und Ägyptologe und hat exklusives Concept Art erstellt, um verlorene Städte zu rekonstruieren, wie Memphis und Alexandria.

    Am Anfang waren die Medjay ein Nomandenstamm, die wahrscheinlich Krieger und als Polizisten eingesetzt wurden, um Menschen und den Pharao zu beschützen. Die Medjay waren ungefähr 2000 Jahre in Ägypten.
    Zur Zeit von Bayek sind die Medjay nicht mehr so beliebt, da sie durch die Polizei der griechischen Herrschen ersetzt wurden, die Phylakes. Da aber Siwa weit in der Wüste liegt, haben sie sie noch nicht vollständig ersetzt. Weiterhin wird Bayek noch als Beschützer erkannt, doch das Verschwinden der Medjay bemerken die Menschen.

    Rom und Ägypten sind beide in einem Bürgerkrieg. Ihre Geschichte wird sich verflechten, wenn Julius Caesar nach Ägypten reist, um seinen Erzfeind, Pompeius Magnus, zu finden. Ptolemaios XIII. tötet den Erfeind von Caesar und übergibt ihn seinen Kopf. Kleopatra, die ins Exile geschickt wurde, getrennt von ihrem Bruder und Ehemann, wird ebenfalls in diese Geschichte verwickelt.

    Sie schauten sich ägyptische, griechische und römische Waffen an, die in dieser Zeit benutzt wurden, da sie zu dieser Zeit im Antiken Ägypten präsent waren. Ebenso holten sie sich Inspiration von anderen Stämmen und Gesellschaften, die in dieser Zeit mit Ägypten gehandelt haben könnten und somit die Waffen nach Ägypten gekommen sind.
    Historische Waffen haben eine historische Beschreibung. Waffen, die eher als Spaß und für das Gameplay eingebaut wurden, haben auch eine angepasste Beschreibung, die zeigt, dass es sich um keine historische Waffe handelt.

    Das Spiel selbst ist eine Nachbildung und Interpretation des Antiken Ägypten, wie es sich die Ersteller von Origins vorstellen. Sie hatten nur historische Informationen und haben diese ins Spiel eingebettet. Geschichte ist wie eine Puzzelbox, wo viele Teile fehlen. Diese fehlende Teile mussten sie füllen, um ein vollständiges Bild zu erhalten und das Spiel zu erschaffen.

    Weiterführende Links: