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    Nebencharaktere in Chronicles China

    Ezio Auditore

    Ezio Auditore da Firenze (1459-1524) war ein aus Florenz stammender italienischer Adliger. Von 1503 bis 1513 war er der Mentor der italienischen Assassinen-Bruderschaft.

    Ezio wusste nichts von seinem Assassinen-Erbe, bis er im Alter von 17 Jahren mit ansah, wie sein Vater und seine zwei Brüder gehängt wurden. Er floh mit seiner Mutter und seiner Schwester in die Villa Auditore in der toskanischen Stadt Monteriggioni.

    Nachdem er von seinem Erbe erfahren hatte, nahm Ezio das Assassinen-Training auf und bereitete sich auf seinen Rachefeldzug gegen den Templer-Orden und dessen Großmeister Rodrigo Borgia vor.

    Ezio entfachte in vielen italienischen Städten einen Krieg gegen die Templer und trug wesentlich zum Fall der Borgia bei.

    In den darauffolgenden Jahren machte sich Ezio auf, die verlorene Geschichte des Ordens zu ergründen und entschlüsselte viele Rätsel aus der Vergangenheit der Assassinen und der Ersten Zivilisation.

    Nachdem er seinen Frieden gefunden und ein hohes Alter erreicht hatte, setzte sich Ezio mit seiner Frau Sofia und den gemeinsamen beiden Kindern in einer toskanischen Villa zur Ruhe. Zu dieser Zeit traf er Shao Jun.



    Hong Liwei

    Hong Liwei war ein Eunuch niederen Ranges, der während der Regentschaft Kaiser Zhengdes in den Wohnbereichen der Konkubinen in der Verbotenen Stadt lebte. Er unterrichtete die jungen Mädchen in Kalligrafie und zeigte sich, wie viele ihrer Lehrer, besonders angetan von Shao Jun.

    Während der Säuberung durch die Tiger half er den Assassinen, wurde jedoch von Wei Bin, der Schlange, gefasst und zu lebenslanger Haft verurteilt.



    Zhu Jiuyuan

    Zhu Jiuyuan (1473-1524) war ein chinesischer Meisterassassine und Mentor. Er war der Anführer der Pekinger Assassinen-Bruderschaft und trainierte Shao Jun von ihrem Rang als Novizin bis zur vollwertigen Assassinin. Er reiste mit ihr nach Europa, in der Hoffnung, dort Hilfe von Ezio Auditore beim Wiederaufbau der chinesischen Bruderschaft zu erhalten.

    1524 wurde Zhu im Kampf mit einem Templer in Venedig getötet.



    Wang Yangming

    Wang Yangming war ein chinesischer Philosoph, Beamter und General, ebenso wie geheimer Meisterassassine. Er war trotz seines geheimen Doppellebens bekannt als neokonfuzianischer Denker.

    Er stieg zum bedeutenden Minister des Reiches auf und stand für die Sache der Assassinen ein, bis er von Liu Jin, einem korrupten Eunuchen der Verbotenen Stadt, der in der Gunst des Kaisers stand, verleumdet und aus der Hauptstadt vertrieben wurde.

    Jahre später, nachdem Liu Jin in Ungnade gefallen und hingerichtet worden war, wurde Wang Yangming Gouverneur und gelangte durch seine militärischen Erfolge zu Ansehen.

    Nach dem Tod Kaiser Zhengdes kehrte Wang Yangming an den Hof zurück und wurde Zeuge von dessen Übernahme durch die Templer. Er setzte sich für die Aufnahme Shao Juns in den Assassinen-Orden ein, nachdem diese hinter das Geheimnis seiner geheimen Identität gekommen war. Er verhalf ihr und anderen Verbündeten zur Flucht vor den Verfolgungen der Tiger und trainierte sie, bis sie die Stufe einer Novizin erreichte.



    Kaiser Zhengde

    Kaiser Zhengde (1491-1521) war der zehnte Kaiser der Ming-Dynastie und regierte von 1505 bis 1521. Mit ihm begann die Sitte unter den Kaisern, die Geschicke des Reiches nicht mehr mit der nötigen Ernsthaftigkeit anzugehen. Stattdessen genoss er das Leben ausserhalb der Verbotenen Stadt mit Prostituierten, exotischen Tieren und Alkohol und zögerte nicht, Gegner zu einem schmerzhaften Tod zu verurteilen.

    Wenn er Zeit in der Verbotenen Stadr verbrachte, genoss er die Gesellschaft von Shao Jun, obwohl er viele weitere Konkubinen besaß. Sie faszinierte ihn aufgrund ihrer Gewandtheit und Raffinesse. Es macht ihm Spaß, sie auf Spionage-Missionen zu schicken und er schätzte sie als eine Art Haustier.

    Während seiner Regentschaft veruntreute der korrupte Eunuch Liu Jin, der Anführer der Tiger, Steuergelder und manipulierte die Staatsgeschäfte nach seinen persönlichen Interessen. Der Kaiser erfuhr jedoch von dem Verrat und ließ Liu Jin hinrichten.

    Er war ausserdem der General, der die Armee gegen die mongolischen Überfallkommandos im Norden Chinas anführte. Zu dieser Zeit begleitete ihn Shao Jun als seine Reisebegleitung. Er bettete sie und machte sie zu seiner kaiserlichen Konkubine, ein Rang, der sie eines Tages zur Kaiserin gemacht hätte, wäre der Kaiser nicht mit 30 Jahren verstorben.



    Kaiser Jiajing

    Kaiser Jiajing (1507-1567) war der elfte chinesische Kaiser der Ming-Dynastie und regierte von 1521-1567. Er war der Cousin Kaiser Zhengdes, welcher ohne Thronerben verstarb. Obwohl er nicht in der natürlichen Erbfolge stand, wurde er durch ein politisches Komplott von Zhang Yong und seinen Tigern, zu denen Jiajing Kontakte hatte, zum Kaiser.

    Unte ihrem Einfluss sorgte er für den ersten großen Eklat am chinesischen Hof, als er sich den traditionellen Regeln der Nachfolge widersetzte. Eigentlich hätte er posthum vom vorherigen Kaiser adoptiert werden müssen, um einen Bruch in der Reihe der Vorfahren, die zum damaligen Zeitpunkt von großer Wichtigkeit war, zu vermeiden. Er bestand allerdings darauf, seinen eigenen Vater posthum zum Kaiser erklären zu lassen. Das löste die sogenannte "Kontroverse über das Große Ritual" aus und wurde dazu benutzt, Gegner mundtot zu machen oder sie sogar hinrichten zu lassen.

    Kaiser Jiajing galt als grausam und egozentrisch. Er weigerte sich, in der Verbotenen Stadt zu leben und ignorierte die Geschäfte des Reiches, wodurch die Macht in die Hände seiner Delegierten wie Yan Song fiel. Dieser war wiederum nur eine Marionette der Tiger, womit die eigentliche Macht bei den Templern lag.

    Heute ist er dafür bekannt, viele seiner Konkubinen durch Ling Chi oder "tausend Schnitte" umbringen lassen zu haben, nachdem diese versucht hatten, ihn zu töten.

    Nach 45 Jahren Regentschaft -  und damit der zweitlängsten Regierungszeit der Ming-Dynastie - starb Kaiser Jiajing 1567. Vermutlich wurde er von seinem eigenen Sohn vergiftet.



    Kaiserin Zhang

    Kaiserin Zhang (1504-1537) war die zweite Frau Kaiser Jiajings, der insgesamt vier Ehefrauen hatte. Sie wuchs mit anderen Konkubinen in der Verbotenen Stad auf und war eine enge Freunding Shao Juns. Die beiden wetteiferten um die Gunst des Kaisers Zhengde, wobei Shao Jun dank ihrer tänzerischen Begabung stets gewann. Zhang hingegen war eher eine klassische Konkubine mit abgebundenen Füßen und Brüsten.

    Sie war ebenso wie Shao Jun eine kaiserliche Konkubine, was sich allerdings schnell änderte, als Kaiser Zhengde starb und Jiajing den Thron bestieg. Zhang blieg am Hof, obwohl sie sich der Grausamkeit Jiajings bewusst war, und wurde zur kaiserlichen Gemahlin und 1528 sogar zur Kaiserin.

    Sie gebar keine kaiserlichen Nachkommen und wurde schon sechs Jahre später wegen Streitigkeiten mit ihrem Mann entmachtet.



    geschrieben von Dracir