Die Ziele Altaïrs

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den neun Zielen Altaïr, die er töten muss, um den Kreuzzug zu beenden und somit die Saat des Friedens zu säen. Informationen zu den beiden Protagonisten des Spiels - Altaïr und Desmond Miles - sind in diesem Artikel und andere wichtige Personen hier zu finden.

Sarazenen

Tamir

Tamir ist ein Händler aus Damaskus, der sich auf Waffen spezialisiert hat. Mit der Besorgung von Waffen für seinen Herren Saladin und seine Soldaten scheint er sich allerdings nicht zufrieden zu geben. Tamir ist auch auf dem Schwarzmarkt ein gefragter Händler, der einem alles verschafft, solange die Bezahlung stimmt. Er selbst schert sich nicht um moralische und ethische Fragen, im Gegenteil, er brüstet sich mit den Opfern, die durch seine Waffen umgekommen sind. Im Moment ist er mit einem sehr wichtigen Geschäft beschäftigt und hofft, dass seine Zwischenhändler und Schmiede nicht im Stich lassen. Seiner Profitgier muss ein Ende bereitet werden.

Talal

Talal ist ein berüchtigter Krimineller aus Jerusalem, der hauptsächlich als Sklavenhändler tätig ist - natürlich inoffiziell. Talal ist alles andere als auf den Kopf gefallen, sondern ein listiger Geselle, der seine Feinde in eine tödliche Falle lockt, bevor sie ihm gefährlich werden können. Er ist zudem geschickt und besitzt akrobatische Fähigkeiten, die er nutzt, um so möglichst schnell eine gewisse Distanz zwischen sich und seine Gegner zu bringen, um sie dann mit seinem Bogen auszuschalten. Talal ist nämlich ein sehr guter Schütze, doch Nahkämpfe meidet er. Ebenso wie Talal selbst, sind auch seine Männer, die sich ohne zu zögern für ihn opfern würden, sehr gefährlich.

Abu'l Nuqoud

Der König der Händler von Damaskus lebt in verschwenderischem Luxus und führt ein ausschweifendes Leben, während ein Großteil der Bevölkerung unter Armut leidet. Doch er empfindet kein Mitleid mit diesen, sondern verachtet sie und sieht in den Armen das Übel dieser Welt, das es auszumerzen gilt.

Majd Addin

Ein frühes Ende fanden all diejenigen, die vor Majd Addin den Rang des Statthalters innehatten. Der nun amtierende Statthalter soll daran nicht unbeteiligt gewesen sein, sondern ist durch Hinterlist und anscheinend auch Morde in sein Amt gelangt. Mit grausamer Hand regiert er Jerusalem und sichert seine eigene Macht durch das Schüren von Angst in der Bevölkerung. Dies erreicht er, indem er fast täglich Schauprozesse führt und Menschen teilweise lächerlicher oder erlogener Verbrechen beschuldigt. Majd Addin genießt es, die Todgeweihten ein letztes Mal zu belehren und der Bevölkerung vorzuführen, bevor er sie eigenhändig mit dem Schwert tötet.

Jubair Al Hakim

Jubair Al Hakim ist der oberste Gelehrte von Damaskus und der Anführer der dort ansässigen Illuminaten. Anders als andere Gelehrte sind diese allerdings nicht der Meinung, dass Wissen den Menschen hilft, sondern ihn verdirbt, weshalb Jubair befiehlt, Bücher und Schriftstücke zu finden und zu verbrennen. Gegenüber Andersdenkenden hat er keine Toleranz und geht gegen solche strikt vor. Jubair will die Krankheit des Lernens ausmerzen und die Bewohner des heiligen Landes auf die wahren Lehren, seine eigenen, vorbereiten.

Kreuzfahrer

Garnier de Naplouse

Garnier de Naplouse wurde aufgrund seiner unmenschlichen Behandlung seiner Patienten aus Frankreich verbannt. Als Arzt hegt er weniger Interesse an Dingen wie Moral, sondern sieht die Menschen, die er behandelt, als Objektive, mit denen er experimentieren kann. Kein Preis ist ihm zu hoch, ein Menschenleben ist für ihn bedeutungslos, wenn es seinen Zielen dient. Da seine Familie allerdings den Krieg teilweise finanziert hat, war es ihm möglich, nach Akkon zu gehen, wo er seine grausamen Studien als Anführer der Hospitaliter fortführt, in der festen Überzeugung, er würde der Menschheit etwas Gutes tun.

William of Montferrat

Der Statthalter von Akkon ist ein chronisch schlecht gelaunter Mann, der großzügig mit Tadel und Kritik umgeht, während er mit seinem Lob eher sparsam ist. Fortwährend beschimpft er seine Mannen und stachelt sie an, fordert von ihnen das Beste. Die Tatsache, dass sein Herr, Richard Löwennherz, ihm einen Besuch abstatten will, verschlechtert Williams Laune zusätzlich, obwohl dieser ihn zum Statthalter ernannt hatte.

Sibrand

Der Anführer des Deutschritterordens hält die Herrschaft über den Hafen Akkons. Er hat alle Schiffe und Boote beschlagnahmen lassen und an den Docks überall Wachen postiert. Irgendetwas scheint er mit den Schiffen vorzuhaben, aber es ist darum bemüht, die ganze Angelegenheit als harmlos und unwichtig dastehen zu lassen. Sibrand ist auf Grund der letzten Morde an vielen wichtigen Persönlichkeiten sehr nervös, teilweise paranoid. Überall wittert er Feinde. Er ist nicht mehr in der Lage, Freund und Feind zu unterscheiden und tötet lieber einen Verbündeten als das Risiko einzugehen, Opfer eines Anschlags zu werden.

Robert de Sable

Robert de Sable ist der Anführer des Templerordens und der größte Feind der Assassinen, denen er mit Verachtung und Hass begegnet. Dieser Hass beruht auf Gegenseitigkeit, denn Altaïr und Al Mualim sehen in dem Ritter eine Bedrohung ihrer Bruderschaft und das, wofür sie stehen. Altaïr hat außerdem auch ein persönliches Interesse an dem Tod Roberts, denn dieser hatte ihn unter Salomons Tempel in Jerusalem gedemütigt. Doch das Leben des Assassinen wurde verschont, nicht aus Barmherzigkeit, sondern aus Roberts Arroganz und Hochmut, die der Altaïrs in nichts nachsteht. Robert de Sable mag zwar ein Ritter sein, aber er ist nicht bekannt für seine ritterlichen Tugenden. Sein Ehrgeiz ist dagegen unübertroffen. Obwohl er unter Salomons Tempel eine Niederlage erfahren musste, gibt er nicht auf, sondern setzt seine ganze berechnende Leidenschaft in die Jagd und Vernichtung der Assassinen, da diese die einzigen sind, die von seinen Plänen wissen... und sie zu verhindern vermögen.