15 verschiedene Leckerbissen

Game Informer hat bei ihrem Besuch bei Ubisoft vieles erfahren. Manche Informationen reichten für große Artikel, wie z. B. die Söldner, fünf Wege, seine Zeit zu verbringen, Gameplay der drei verschiedenen Kampfstile oder die stärksten Schiffe. Doch es gibt auch Informationen, die dafür nicht reichten.

Deswegen hat Game Informer 15 verschiedene Leckerbissen zusammengefasst, damit diese nicht vergessen werden. Begleitet wurden sie dabei von Game Director Scott Phillips, Narrative Director Melissa MacCoubrey, Creative Director Jonathan Dumont und World Director Ben Hall. Wir warnen hierbei deutlich vor Spoilern.

1. Herodot
Herodot ist ein Geschichtsschreiber. Man wird ihn kennenlernen und wird sich später einem anschließen. Er war dafür bekannt, die Ereignisse von Kriegen zu dokumentieren und verschiedene Kulturen kennen zu lernen. Damit konnte man laut MacCoubrey eine bessere Vorstellung davon bekommen, wer und wie die Griechen waren.

2. Der Protagonist wurde als Kind verbannt. Man erfährt am Anfang des Spiels, dass Mitglieder deiner Familie noch am Leben sind
Wenn du deine Familie wiedervereinigen kannst, ist es möglich, dass es gut ausgehen kann. Findest du jemanden aus deiner Familie, können diese laut Phillips deinem Schiff beitreten und mit dir kommen.

3. Die Odyssey beginnt durch die persönliche Motivation, deine Familie wieder zu vereinen. Dabei erweitert sich die Geschichte. Selbst, nachdem du deine Familie wieder vereint hast.
Die Geschichte mit deiner Familie ist nur eine der Hauptgeschichten. Es wird andere Geschichten geben, die größeren Einfluss auf deine Odyssey haben und das gesamte Universum.

4. Odyssey verändert die Art und Weise, wie Spieler mit Verbrauchsgütern interagieren.
Anstatt das man Gegenstände mit Materialien herstellt, die nur einmal benutzt werden können, werden Spieler Fähigkeiten nutzen können, die auf die gleiche Weise funktionieren. Diese haben natürlich Abklingzeiten oder Anforderungen, damit sie nicht immer verwendet werden können. Als Beispiel nennt hier Dumont die Heilung und Rauchbomben. Es sollte möglich sein, dass man die Heilung als Fähigkeit verbessern kann. Zudem erwähnt er, dass es viele Orte und Möglichkeiten geben wird, Geld auszugeben. Doch anstatt es für Verbrauchsgüter auszugeben oder diese irgendwo zu plündern, werden sie für uns als Fähigkeiten vorhanden sein. Hier seht ihr eine Übersicht aller Fähigkeiten.

5. Kopfbedeckung tragen, doch sie ist nicht sichtbar
In Origins konnte man seine Kapuze an- und ausziehen. In Odyssey wird man dies ebenfalls wieder können. Es wird möglich sein, dass man sie trägt, sie aber nicht sichtbar sind. Zudem erhält man weiterhin die jeweiligen Boni.

6. Die Welt ist von Anfang an fast vollständig geöffnet.
Startest du das Spiel und möchtest irgendwohin gehen, dann wirst du das tun können. Es ist aber dann durchaus möglich, dass du damit ordentliche Probleme mit stärkeren Gegnern bekommst. Aber es ist dir nicht verboten, dorthin zu gehen, wo du möchtest.

7. Gegner steigen mit dir auf
Das Spiel hat eine gegnerische Skalierung, sodass die Spieler nicht die gleichen Probleme bekommen wie bei Origins. Das Dorf Siwa war selbst nach dem Erreichen der Stufe 55 immer noch auf Stufe 2. In Odyssey wird das durch ein System geregelt, welches die Regionen mit dir aufsteigen lassen. Sie werden aber niemals genau deine Stufe erreichen.

8. Es gibt 28 verschiedene Stadtstaaten und jedes hat ein anderes Thema oder Gesamtgefühl.
Als Beispiel führt hier Dumont Delphi, Arkadia und Athen an. In Delphi geht es um die Götter und die Verehrung dieser. Gehst du danach nach Arkadien, wirst du erkennen, dass es dort um Landwirtschaft geht. In Athen wird man die Einflüsse von Politik, Wissenschaft, Kunst und Philosophie zu sehen bekommen.

9. Geschichte bleibt ein wichtiges Element, was keine Überraschung sein sollte. Dennoch ist der historische Rahmen von Odyssey reif für einige interessante und grimmige Momente.
Durch viele Nachforschungen haben sie herausgefunden, wie historische Ereignisse abgelaufen sind. Diese werden so genau dargestellt, wie es möglich ist. MacCoubrey betätigt noch einmal, dass es ihnen sehr wichtig war, dass sie dies tun. Als Beispiel nennt sie hier die Pst von Athen. Sie recherchierten, was während der Pest passierte, wie sie begann, wer damit in Athen war und welche Gerüchte es gab. So wurde sie dann auch im Spiel dargestellt.

10. Sokrates erhielt besondere Aufmerksamkeit.
Da Sokrates nicht wie jeder andere Questgeber ist, sondern der wohl berühmteste Charaktere, musste er etwas Besonderes sein. Wirst du mit ihm durch dick und dünn gehen, wird er sich darüber freuen. Der Protagonist kämpft um seinem Platz in der Welt - und seinen Fähigkeiten.
Alexios oder Kassandra haben einen inneren Konflikt. Sie heben sich von anderen Menschen ab, wenn man ihre Macht sieht. Die Menschen glauben, ihr Adler Ikarus sei der Adler von Zeus. Sind die damit etwas Besonderes oder nur ein typischer Mensch? Je nachdem, für wen man sich entschiedet, man wird sehen, ob man ihnen einen Platz in der Welt gehen kann.

12. Entscheidungsfreiheit ist wichtig und über 30 Stunden interaktive Zwischensequenzen
Es gibt Menschen, die sich nicht wirklich für die Geschichte im Spiel selbst interessieren. Man hat daher die Möglichkeit, alle Zwischensequenzen zu überspringen. Wer sich aber trotzdem dafür interessiert, kann sie sich bis zum Ende ansehen. So sollte es auch sein, wenn man sich für ein Spiel interessiert.

13. Das Wetter ist dynamisch und schön
Während man herumfährt, wird man verschiedene Atmosphären kennen lernen. Man wirt einige Orte treffen, die neblig, stürmisch oder regnerisch sind. Das kommt daher, weil sie ein komplettes Wettersystem eingebaut haben. Hall erklärt weiter, dass man sonnegebleichte Himmel sehen wird, aber auch Gewitter auf dem Ozean und starke Wellen. Und das alles vollkommen dynamisch.

14. Mit Origins wechselte Ubisoft Montreal von den reaktiven und konterfokussierten Kämpfen zu einem aggressiveren und aktionsbasierten Systems.
Die Tatsache, dass der Protagonist ein Artefakt der ersten Zivilisation besitzt, hat den Kampf noch weiter verändert. Man hat den den Speer von Leonidas, mit dem man parieren kannst. Wie Phillips erklärt, wollten sie, dass der Spieler mehr pariert, ausweicht, abrollt und viel mehr um den Kampf herumläufst als in Origins. Dadurch ist das Tempo des Kampfes etwas schneller. Man muss daher reaktionsfähiger sein.

15. Das Treffen von mehreren verschiedenen Fraktionen
Es gibt die Spartaner, die wahnsinnig und im Nahkampf gefährlich sind. Sie können rasend werden und mehr Schaden anrichten, wenn sie nur noch wenig Leben haben. Dagegen gibt es die Athener, die etwas taktischer vorgehen. Sie haben Bogenschützen und Schilde. Banditen sind überall zu finden und greifen auch jeden an. Diese nutzen den Hinterhalt und greifen schnell an.

Danach gibt es noch Nebenfraktionen, die Phillips und seine Kollegen anfangs als Mikrofraktionen bezeichneten. Die Töchter von Artemis folgen der Göttin der Jagd. Sie sehen sich selbst als Beschützer von Tieren und benutzen Haustiere wie Bären, um Wälder zu schützen. Die Anhänger von Ares sind ein verrückter Kult, der das Gegenteil tut und Tiere im Namen des Kriegsgottes opfert. Dann gibt es noch die Kultistengarde, die laut Phillips die am besten trainierten, ausgerüsteten und härtesten Soldaten der Welt sind. Laut Game Informer scheinen sie von besonderem Interesse zu sein. Im Menü gibt es einen Reiter, der ihnen gewidmet ist.

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geschrieben von Schatten