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    Die Fraktionen von Assassin's Creed II

    In Assassin’s Creed 2 gibt es drei Hauptfraktionen, deren Anführer man im Laufe des Spiels als Ezio begegnen wird. Diese drei Hauptraktionen sind die Söldner, die Diebe und die Kurtisanen. Die Anführer – einer von ihnen ist Ezios Onkel Mario – spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte des Spiels, da sie die Story und das Gameplay beeinflussen. Die Kurtisanen verführen zum Beispiel die Wachen für Ezio, sodass er unbemerkt an ihnen vorbeischleichen kann. Dann gibt es da noch mehrere Nebenfraktionen, welche hier ebenfalls erläutert werden.

    Die Söldner
    Der Fraktionsleiter der Söldner ist Ezios Onkel, welcher seinen Schwerpunkt auf den bewaffneten Kampf legt. Mario verwendet die Söldner in erster Linie dafür, um gegen die Templer vorzugehen, obwohl einige denken er sei nur ein weiterer Kapitän der Söldner. Die Templer haben sich selbst in den Adel Italiens eingeschlichen, daher ist der Kampf ein eigenartiges Geschäft in der Renaissance des mediterranen Staates.
    Ezio lernt bereits früh im Spiel einige Kampffertigkeiten von seinem Onkel.

    Söldner waren im Italien der Renaissance äußerst flexibel und eilten von Auftrag zu Auftrag. Berufliche Feldherren, Condotierri genannt, wurden gewöhnlich von den Städten bezahlt und rekrutierten Männer für einen festen Zeitraum. Viele der "zu mietenden" Soldaten, die in Italien dienten, waren nicht einmal Italiener. Sie kamen vielmehr aus Deutschland, der Schweiz und Ungarn.

    Die italienischen Stadtstaaten heuerten in ihrem fortwährenden Kampf, Italien beherrschen zu wollen, Söldner an, die dann gegen ihre italienischen Nachbarn Krieg führen sollten. Diese Soldaten, von denen viele keinen Ehrenkodex besaßen, vergewaltigten und plünderten häufig ungehindert.

    Ging dem Staat, der sie finanzierte, das Geld aus, wurden die Soldaten entlassen. Häufig wurden sie dann wieder rekrutiert, um eben jene Stadt zu zerstören, die sie zuvor noch im Kampf verteidigt hatten.

    Einige Söldner waren ehrenwert und kämpften für eine Sache, an die sie glaubten, doch solche Exemplare waren rar gesät. Wo sie auftauchten, waren sie jedoch heiß begehrt.


    Rebecca84:
    Du kannst diese Söldner bestimmt bezahlen, damit sie für dich kämpfen. Geh einfach zu ihnen hin und sprich sie an!

    Die Diebe
    Der im venezianischen Händlerviertel untergetauchte Antonio ist der Fraktionsleiter der Diebe. Antonios Mutter war ein Dienstmädchen für eine reiche Familie, der Vater war Schuster. Antonio kommt aus armen Verhältnissen und sein Leben war primitiv aber anständig. Der Dieb unternahm einiges, um sich von seinem Schicksal als armer Venezianer loszulösen, was jedoch als unmöglich galt. Obwohl er viel lernte und kein dummer Bursche war, wurde er von der Schule stetig abgelehnt. Mit der Arbeit verhielt es sich nicht anders. Antonio verdiente nie genug Geld, um sich schönere Kleidung und ein neues Haus zu kaufen. Ihm wurde eines Tages klar, dass Arbeit alleine nicht ausreicht. Er wollte mehr, also musste er es sich ganz einfach nehmen.

    Antonio hoffte darauf, dass Außenseiter wie er im Schwarzhandel viel eher akzeptiert werden würden. Außerdem waren viele der Meinung, dass die Adeligen ohnehin kaum von den Kriminellen zu unterschieden waren. Laut Antonio sei er ein echter Adeliger, nämlich im Geist und in der Handlung, nicht im Blut und im Titel.
    Für Antonio ist die Diebesgilde ein Geschäft. Er sieht in Ezio einiges an Potenzial, denn er könnte die Geheimwaffe sein, die man braucht. Aber um sicher zu gehen, wird Ezio von Antonio getestet.

    Die Diebe der Renaissance waren normalerweise Wanderer, die beim ersten Anzeichen von Ärger verschwinden konnten. Das machte es den Wachen sehr schwer.

    Der Schwarzmarkt im Italien der Renaissance boomte. In den größeren Siedlungen waren Diebstähle und Morde an der Tagesordnung. Es geschah oft, dass einsame Nachtschwärmer angegriffen, ausgeraubt, ermordet und dann in den nächsten Kanal oder Fluss geworfen wurden. Auch wenn ein Dieb nur stahl und nicht mordete, waren die Straßen oft unangemessen hart. Folter war üblich. Diebe wurden an den Pranger gestellt und manchmal auch öffentlich hingerichtet.

    Um der Bestrafung zu entgehen, erschufen die Diebe untereinander oft Vertrauensbünde. Jeder sollte den anderen seine dreckigen Geheimnisse erzählen, damit jeder die Verantwortung für das Leben der anderen hatte.


    Rebecca84:
    Ich wette, dass dir diese Diebe helfen können, die Wachen abzulenken. Wenn du eine Schlägerei startest, werden sie wahrscheinlich an deiner Seite kämpfen. Sprich doch mal mit ihnen. Sie werden ihren Preis nennen.

    Die Kurtisanen
    Paula aus dem Florenzer Freudenhaus ist die Leiterin dieser Fratkion. Hineingeboren in eine Meuchelmörderfamilie, hatte sie bereits im zarten Alter von acht Jahren keine Eltern mehr und musste sich ohne Familie auf der Straße zurechtfinden. Sie nutzte ihre Schönheit relativ rasch zu ihrem Vorteil aus, jedoch erregte es auch ungewollte Aufmerksamkeit. Sie wurde festgenommen und jahrelang als Gefangene gehalten, bis sie die Wache töten und sich somit selbst befreien konnte.

    Durch dieses Verbrechen wurde ein Mitglied der Attentäter auf sie aufmerksam. Bald wurde ihm klar, wer sie war. Er brachte sie zurück zu den Attentätern, der Mord an der Wache blieb ungelöst.
    Als sie noch ein Teenager war, wurde Paula von einem Nachtwächter vergewaltigt. Als sie es schaffte, zu entkommen, widmete sie sich selbst liebevoll den anderen Frauen in Florenz. Ihr Bordell wurde daher zu einer Mischung aus Haus und Pflegeheim. Sie tut für die Mädchen, was sie nur kann.
    Paula will Ezio helfen, diejenigen zu besiegen, die sein Leben zerstören wollen.

    Die Prostitution war eine der häufigsten Professionen für Frauen der Renaissance, da die anderen Optionen meist nur darin bestanden, bei der Familie zu bleiben oder im Kloster zu leben. Die italienische Gesellschaft unterstützte zunächst die Prostitution und viele Bordelle wurden vom Staat reguliert. Zum Ende des 15. Jahrhunderts begannen einige Städte, Gesetze gegen die Prostitution zu verabschieden, die Kurtisanen zwangen, eine bestimmte Kleidung zu tragen, um sie von der respektierten Gesellschaft abzusondern.


    Rebecca84:
    Diese Mädchen kann man sicher mieten. Ich wette, du könntest sie als bewegliches Versteck nutzen. Versuch doch mal, störende Wachen von ihnen ablenken zu lassen!

    Ärzte

    Anatomische Studien des menschlischen Körpers und die Druckerpresse hatten einen großen Einfluss auf die Medizin der Renaissance, die wiederum während des Mittelalters von der arabischen Medizin beeinflusst wurde.

    Im 15. Jahrhundert hatte die Wissenschaft bereits damit begonnen, im Gesundheitswesen den Einfluss der Spiritualität abzulösen. Trotzdem hielten viele Menschen weiterhin trotzig an alten Traditionen fest und suchten lieber lokake Mystiker als Ärzte auf.

    Nachdem die Pest Europa im Jahre 1348 heimgesucht hatte, kleideten sich viele Ärzte, um Patienten zu behandeln, in einen besonderen Pestanzug. Um eine Ansteckung zu vermeiden, trugen sie einen gewachsten Umhang und eine primitive schnabelförmige Gasmaske.


    Rebecca84:
    Dieser Arzt sollte in der Lage sein, dich zu heilen, wenn du ihn bezahlst.

    Karnevalskünstler

    Die Geschichte des weltberühmten Karneval von Venedig beginnt im Jahre 1296 als öffentlicher Feiertag einen Tag vor Anfang der Fastenzeit. Bald schon wurde er zum Synonym für Maskerade, Feiern, Theatervorführungen, Festzüge, Straßentänze, Eierwerfen, Liebeleien und die üblichen ausgelassenen Späße. Dazu gehörte zum Beispiel das öffentliche Töten von Tieren zur Belustigung der Massen oder das Rollen von Schweinen in Karren den Hügel hinab und in den Fluss hinein.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass der Karneval ein wichtiger Vorläufer auf dem Weg hin zum Reality-TV war.

    Herolde

    Bekanntmachungen, Neuigkeiten, Gesetze, Markttage und Ankündigungen wurden von den Herolden ausgerufen, denn in der Renaissance konnten viele Italiener nicht lesen. Es mussten besondere Gesetze erlassen werden, um die Herolde vor der Menschenmenge zu beschützen. Diese reagierte nämlich auf Ankündigungen zu Steuererhöhungen mit äußerstem Missfallen.


    Rebecca84:
    Sollte ein Herold versuchen, Aufmerksamkeit auf deine Meuchelmorde zu lenken, kannst du ihn sicher bestechen, damit er stillschweigt.
    geschrieben von .me