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Unity - Jean Guesdon über die Entwicklung

Viele Spieler können sich sicher noch an das Debakel um Unity erinnern, bei dem vor allem die technische Seite von dem Spiel nicht gut weg kam. Auch Ubisoft ist das bewusst, weshalb sie auf der GDC 2018 über die problematische Entwicklung sprachen.

Jean Guesdon, Creative Director bei Ubisoft, sagt, dass sie die Prioritäten in der Entwicklung falsch verteilt hätten. So hätte man sich zum Beispiel zu sehr auf 1:1-Umsetzungen von Gebäuden konzentriert, was letztendlich am Gameplay für Veränderungen gesorgt hätte, auf die man dann nicht korrekt reagiert hätte. Durch die falschen Prioritäten sei den Entwicklern auch zu wenig Spielraum für Visionen und Innovationen eingeräumt worden.

Das Spiel hätte zwar beeindruckend ausgesehen und das tut es auch heute noch, so der Creative Director, aber die Spielerfahrung entsprach nicht den Erwartungen der Community. "Wir hatten ein Spiel, dass künstlerisch großartig aussah, aber nicht genug Neuerungen für die Spielerfahrung bot", erklärt Guesdon. Origins sei deshalb auch für das Team ein geistiger Neuanfang gewesen, bei dem man sich wieder auf innovative Gameplay-Elemente konzentrieren wollte.

Und das ist dem Team von Ubisoft durchaus gelungen, wie unsere Übersicht der ausschließlich positiven Reviews und Bewertungen zeigt.

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geschrieben von Filben