AC auf der GamesCom
Auch in diesem Jahr war die Gamescom wieder in Köln zu Gast und öffnete für fünf Tage ihre Pforten um die neuesten Erscheinungen aus der gesamten Gamesbranche der Weltöffentlichkeit zu zeigen. Auch das Team von assassins-creed.de war vor Ort und konnte sich einen exklusiven Einblick in das neue Assassin's Creed 3: Liberation und seinem neuen Helden Connor geben lassen.

Im Fokus der diesjährigen Präsentation standen die Seeschlachten, konkreter die Schlacht um Chester Big Bay wo amerikanische und britische Schiffe um die Vorherrschaft der Bucht kämpften. Connor selbst ist auf einem der Schiffe, der Aquila, welches unter der Flagge der Nordstaaten segelt. Sein Ziel ist es in typischer Assassin's Creed Manier einen hochrangigen Gegner zu eliminieren, welches in diesem Fall ein verfeindeter Schiffskapitän ist. Doch dabei muss er sich erst durch die Gischt der See kämpfen, wo die Aquila immer wieder auf gegnerische Schiffe trifft und diese versenken muss.
Steven Masters (Lead Game Designer) erwähnte dabei vor allem die dynamischen Anpassungsfähigkeiten der weiterentwickelten Egine. Auch wenn man eine Schlacht mehrmals erlebt, so wird diese im Vorhinein immer neu generiert, sodass Wellengang und Wetterverhältnise beispielsweise nie gleich bleiben.
Dabei ist strategisches Denken erforderlich, denn die gegnerischen Schiffe ergeben sich nicht kampflos und wechseln ständig ihren Kurs, sodass man selbst sehen muss, dass man immer wieder mit der Breitseite das verfeindete Schiff ins Visier nehmen kann. Andernfalls zerreist einem selbst der Mast oder die eigenen Kanonen gehen zu Bruch. Doch all dies meisterte Connor in der Präsentation, sodass es letztlich in bester Piratenmanier zu einer Enteraktion kam, wo sich der neue Hauptcharakter anschickte sein Ziel zu eliminieren. Als der Kapitän dann schließlich tot war und Connor gerade so von dem explodierenden Schiff entkommen konnte endete auch schon die Präsentation.

Steven Masters wählte nicht ohne Grund eine Seeschlacht zur Vorführung aus, denn sie sollen weit mehr als einen kleine Zeitvertreib für zwischendurch darstellen. Etwa 10% der Spielzeit sollen diese Schlachten ausmachen.

Insgesamt eine nette Vorführung in einer entspannten und vor allem ruhigen Atmosphäre, was auf der Gamescom sicher alles Andere als selbstverständlich ist. Man darf gespannt sein wie sich die Seeschlachten in der finalen Version spielen werden, doch unser Eindruck war, dass diese relativ flüssig und einigermaßen realistisch abliefen.
geschrieben von Tim Andersson
Ezio